Die folgenden ergänzenden Methoden wende ich gerne an – in Kombination mit Shiatsu oder einzeln. Ich berate dich gerne dazu, wenn es für deine individuelle Situation passend scheint.

Moxa

Die Moxa- oder auch Brenntherapie ist ein uraltes Heilverfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin. Moxa «Mogusa», heisst Brennkraut und wird aus einer Pflanze namens Beifuss hergestellt. In der westlichen Welt wird Moxa vor allem für chronische Erkrankungen eingesetzt. Es regt den Energiefluss an und wurde als wärmende Therapie entwickelt.

Diese Behandlungsmethode stärkt das Immunsystem und erzeugt bei fehlender Kraft Wärme. Es wird zum Beispiel zur Narbenbehandlung und Verdauungsproblemen eingesetzt.

Moxa wird gezielt und punktuell dort angewendet, wo Akupunkturpunkte auf der Körperoberfläche zu finden sind oder wo sich der Hauptschmerz befindet. Die Behandlung mit Moxa wird indirekt am Körper ausgeführt, indem anhand eines Kegelmoxas auf einem Salzbett, Klebmoxa, Tigerwärmer oder Moxazigarre eine wärmende Wirkung erzeugt wird. Die Behandlung dauert in der Regel 15 Minuten.

Shōnishin

Shōnishin setzt sich aus shōni = Kleinkind und shin = Akupunkturnadel zusammen. Es ist eine japanische Behandlungsmethode, bei der auf der Hautoberfläche mittels Streich-, Druck- und Klopftechniken, aber ohne zu stechen, gearbeitet wird.

Es ist eine sanfte und effektive Behandlungsmethode, auf welche Babys und Kleinkinder besonders schnell ansprechen. Diese japanische Heilmethode entstand vor 250 Jahren in Japan und setzt sich je länger je mehr auch bei uns durch. Shōnishin ist die ideale Ergänzung zum Baby-Shiatsu.

Shōnishin kann gegen Schlafstörungen, Ess- und Verdauungsstörungen sowie bei Zahnen oder Kopfschmerzen hilfreich sein. Auch Schreibabys, Spuckbabys, Kinder mit dem KISS-Syndrom oder Kinder mit Entwicklungs-Störungen oder -verzögerungen profitieren von dieser sanften Methode.

Eine eigentliche Behandlung dauert 3 - 15 Minuten. Je jünger das Kind je weniger lang dauert die Behandlung. Bei Kindern werden statt Akupunktur-Nadeln spezielle Instrumente aus Metall eingesetzt, mit welchen sanfte Streichungen und Klopftechniken entlang der Energiebahnen sowie an Akupunkturpunkten gemacht werden. In der Regel wird die Behandlung ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt. Meistens können nach 3 - 4 Behandlungen erkennbare Verbesserungen eintreten.